Priesternotruf
- 0175 / 6 743 000
Hauptmenü
- Startseite
- Aktuelles
- Gremien / Personalia
- Gottesdienste / Liturgie
- Katechese / Sakramente
- Caritas und Soziales
- Lebendige Kirche
- Einrichtungen
- Kirchen, Kapellen, Klöster
-
- Pfarrkirche St. Martin Rheinbach
- St. Ägidius Oberdrees
- St. Antonius Niederdrees
- St. Bartholomäus Kalenborn
- St. Basilides Ramershoven
- St. Hubertus Todenfeld
- St. Josef Queckenberg
- St. Margareta Neukirchen
- St. Mariä Himmelfahrt Merzbach
- St. Martin Flerzheim & Antoniuskloster
- St. Martin Hilberath
- Pallottikirche
- Waldkapelle Rheinbach
- Bildergalerien
- Archiv
- Stellenausschreibungen
- Service
Neueste Nachrichten
„Aufgeschlagen - Bibel im Zelt“
Mehr als 1000 Schülerinnen und Schüler erlebten die Bibel mit allen Sinnen
Psalm 61,5 „In deinem Zelt möchte ich Gast sein auf ewig, mich bergen im Schutz deiner Flügel" Zu biblischen Zeiten schlug Gott sein Zelt auf unter den Menschen. Israel lebte aus seinen Erfahrungen mit Gott heraus und überlieferte sie den folgenden Generationen: Die biblischen Schriften entstanden.
Und heute? Die Bibel gilt vielfach gerade bei jungen Menschen als antiquiert, verstaubt, langweilig, dem heutigen Leben fremd. Warum auch soll das, was einige hundert Nomaden und Fremdarbeiter vor 3000 Jahren erlebt haben, Grundlage unseres heutigen Glaubens sein? Dass die Erfahrungen der Menschen mit Gott, wie sie die Bibel fest hält, im positiven Sinn zeitlos sind, uns heute genauso betreffen (können) wie die Menschen vor mehreren tausend Jahren, will das Projekt „Aufgeschlagen - Bibel im Zelt" zeigen. Konzipiert von der Abteilung Jugendpastoral im Erzbistum Köln, verfolgt es das Ziel, die biblischen Schriften und Zeiten lebendig und greifbar werden zu lassen. In Rheinbach schlug die Mitmach-Ausstellung ihre Zelte im ehemaligen Internat des Vinzenz-Pallotti-Kollegs auf. Genau 1011 Schülerinnen und Schülern gewannen dort einen ganz neuen, lebendigen und alltagsnahen Zugang zur Bibel.
Einige Reaktionen einer Lehrerin schildert Manfred Tennié, Gemeindereferent in der Schulpastoral: „Das war ja richtig toll!“ , „Jetzt kann ich mir das alles besser vorstellen!“, „ Mit den Erlebnissen kann ich in der Schule noch lange arbeiten!“
Es gab viel zu sehen und zu erfahren in den zehn Zelten: Vom brennenden, aber nicht ver-brennenden Dornbusch, über das Leben der Propheten und deren Wirken bis hin zur heutigen Zeit. Die zehn Zelte luden ein, das Land, in dem Jesus aufwuchs und lebte, mit allen Sinnen zu erfahren: Bilder oder Salz des Toten Meeres anschauen, duftende Kräuter, Weihrauch, Myrrhe und Balsam riechen, den Klang des traditionellen Schofars hören und selbst ausprobieren (Schofar ist ein Widderhorn, mit dem das neue Jahr begrüßt wurde), die leckeren Mazen probieren, sich mit riechendem Öl salben lassen, israelische Kleidung anziehen. Im Psalmenzelt schrieben die Schülerinnen und Schüler aber auch eigene Gebete und steckten diese in die Klagemauer. Das Wirken des Heiligen Geistes konnten sie im Kirchenzelt erspüren, das Schriftzelt bot jede Menge an Bibelausgaben aus verschiedenen Ländern und Zeiten an.
Mit Feder und Tusche wurde auf Papyrusstreifen Hebräisch geschrieben. Höhepunkt vor allem für die Mädchen der 8. Klasse war das rote „Hohelied-Zelt“. Tief versunken unter dem Schleier, Liebesgedichte lesend und den Duft von Kräutern atmend, waren sie völlig fasziniert.
Ehrenamtlich in der Pfarrgemeinde tätige Lehrerinnen und Lehrer, pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Pfarrgemeinde, im Erzbistum Tätige und Schulseelsorger von Pallotti-Kolleg und St. Joseph-Gymnasium begleiteten die einzelnen Gruppen - insgesamt 1011 Personen - durch die Ausstellung.
Gerda Saxler-Schmidt

