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Kolpingsfamilie

Adolf Kolping

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Kolpingsfamilie

Rheinbach

Kolping in 12 Sätzen:

Wir laden ein und machen Mut zur Gemeinschaft.
Wir handeln im Auftrag Jesu Christi.
Wir nehmen uns Adolph Kolping zum Vorbild.
Wir sind in der Kirche zu Hause.
Wir sind eine Generationsübergreifende Gemeinschaft.
Wir prägen als katholischer Sozialverband die Gesellschaft mit.
Wir begleiten Menschen in ihrer persönlichen und beruflichen Bildung.
Wir eröffnen Perspektiven für junge Menschen.
Wir vertreten ein christliches Arbeitsverständnis.
Wir verstehen uns als Anwalt für die Familie.
Wir spannen ein weltweites Netz der Partnerschaft.
Wir leben verantwortlich und handeln solidarisch.
(Aus Leitbild des Kolpingwerkes Deutschland)


Wir sind Mitglied im Internationalen Kolpingwerk.

Zunächst einige Daten:

1. Internationales Kolpingwerk:
In 57 Ländern der Erde gibt es etwa 6.000 Kolpingsfamilien mit ca. 500.000 Mitgliedern.

2. Kolpingwerk Deutschland:
In Deutschland gibt es 2.734 Kolpingsfamilien mit 275.349 Mitgliedern, etwa 260 Kolping-häusern und ca. 200 Kolping-Bildungswerken.
(Stand: 15.10.2004)

Die Kolpingsfamilie Rheinbach hat zur Zeit 68 Mitglieder. Leider fehlen junge Familien und Jugendliche als Mitglieder.
Neben verschiedenen Veranstaltungen findet monatlich eine Versammlung zu unterschiedlichen Themen statt.

Waisen in UgandaDie Aids-Waisen von Mityama

Ein Schwerpunkt der Arbeit ist das Projekt „Hilfe für die Aids-Waisen in Mityana, Uganda,“ das seit Mai 1999 mit großem Erfolg durchgeführt wird.
Am 18. Mai 2001 wurde eine Partnerschaft zwischen der Kolpingsfamilie Rheinbach und der Kol-pingsfamilie St. Gonzaga Gonza in Mityana, Uganda geschlossen. Diese Partnerschaft wird erfolg-reich durchgeführt und hat sich bis heute bewährt.
Die Leiterin des Womens Projektes, Frau Margarete Kawooya, die auch für die Aids-Waisen zu-ständig ist, war schon mehrfach bei uns in Rheinbach. Im Jahre 2003 war ich zu einem Besuch in Uganda.
In Mityana werden von der Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes über 150 Aids-Waisen versorgt. Familien, die eine Waise in ihre Familie aufnehmen, erhalten einen finanziellen Zuschuss. Von der Kolpingsfamilie Rheinbach wird für etwa 90 Kinder gesorgt.
Die Gelder für die Kinder kommen durch Spenden und verschiedene Veranstaltungen zusammen. Sie gelangen über die Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes (SEK) nach Mityana. Vom Kinderhilfswerk in Aachen werden sie um 100%  aufgestockt. Die Pflegefamilien müssen sich ver-pflichten, den Kindern eine entsprechende Schul- und Berufsausbildung zu ermöglichen. Der SEK kontrolliert die richtige Verteilung der Gelder.

 

Kolping Jubiläum Kolping Jubiläum

140 Jahr Kolpingsfamilie Rheinbach

Im Oktober 2006 konnten wir das 140-jährige Bestehen der Kolpingfamilie Rheinbach feiern. Es begann am 27. Oktober mit dem Weltgebetstag des Kolpingwerkes, der jedes Jahr in der Kirche Mariä Himmelfahrt in Merzbach mit einer Hl. Messe gefeiert wird. Am 28. Oktober war in der Pfarrkirche St. Martin ein festliches Hochamt, welches vom Kirchenchor St. Martin musikalisch gestaltet wurde. Hauptzelebrant war der Diözesan- und Landespräses des Kolpingwerkes Pfarrer Michael Cziba. Konzelbranten waren unser Präses Pater Kremsler, unser Pfarrer und früherer Präses Pater Gröters und der frühere Präses Pfarrer Heinrich Köchling. Anschließend wurde bei einem Empfang im Pfarrzentrum St. Martin gefeiert. Diese Feier wurde musikalisch vom Chor Koinonia gestaltet. Bei dieser Gelegenheit wurden auch mehrere Mitglieder für 25- und 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. Die Kolpingfamilien aus dem Bezirk Bonn und von Troisdorf waren mit Bannerabordnungen vertreten. Von unserer Partner-Kolpingfamilie St. Gonzaga Gonza hatten wir eine Pflegemutter eingeladen, die zwei Wochen bei uns in Rheinbach zu Gast war. Für viele Mitglieder wurde sie in dieser Zeit zu einer richtigen Freundin.

Matthias Pohl

Weitere Auskunft über unsere Kolpingsfamilie und die Aktion "Hilfe für die Aids-Waisen in Mityana" durch Matthias Pohl, Tel.: 022226-7556. Oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.