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St. Ägidius Oberdrees

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St. Ägidius Oberdrees

St. Ägidius Oberdrees

Oberdrees wird als Kirchort erstmals 1278 urkundlich erwähnt. Von der damaligen Kirche ist jedoch nur der Ostteil des Chores erhalten.

1688 wurde die Kirche von Grund auf neu gebaut. Von diesem Bau ist jedoch nur die äußere Architektur erhalten geblieben. Der barock eingerichtete Innenraum wurde stark verändert. Von der ursprünglichen Kirche existieren nur noch das Taufbecken sowie einige Heiligenfiguren.

Drei Glocken rufen zum Gottesdienst, von denen die größte 1800 und die anderen beiden 1740 neu gegossen wurden.

Ende des 19. Jhd. war eine Renovierung bzw. Vergrößerung eigentlich unumgänglich, doch erst im Mai 1921 konnte mit dem Anbau von zwei Seitenschiffen an der Nord- und Südseite begonnen werden. Am 27.8.1922 wurde die Kirche eingeweiht und konnte noch vor 1923 fertiggestellt werden.

In der Folgezeit wurden ständig kleine Verbesserungen und Ergänzungen durchgeführt, die sich jedoch aus Geldmangel auf das Allemotwendigste beschränkten. Während des zweiten Weltkrieges und auch in den ersten Jahren danach reichten die zur Verfügung stehenden Mittel nicht einmal aus, um die Substanz zu erhalten.

1962 konnte dann endlich mit den notwendigen Außenarbeiten an der Kirche begonnen werden. Der Auftrag für die Innenrenovierung der Kirche wurde 1989 vergeben; im September 1992 wurde damit begonnen. Kanzel und Beichtstuhl von 1921 wurden restauriert und wieder aufgestellt. Weihbischof Norbert Trelle weihte 1994 den Altar.

Von 1992-1993 fand der Gottesdienst in einer Notkirche statt, da aufgrund der Renovierungsarbeiten kein Gottesdienst in St. Ägidius gefeiert werden konnte.

Regelmäßige Gottesdienste

Lagekarte

 

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