Eine neue Schule für unsere Partnergemeinde in Ruanda

Als wir im Januar 2012 in Ruanda waren, fuhren wir zu verschiedenen Dörfern der Pfarrgemeinde Kiruhura. Eines dieser Dörfer ist Gashoba. Wir sahen in der Kirche die Kinder des Dorfes sitzen. Dies ist eine sehr beschönigte Aussage. Die Kinder saßen auf Brettern und die Kirche war einfacher als eine Scheune.

 

Der Anblick erschütterte uns sehr. Als Kriegskind wurde ich in einer Schulbaracke unterrichtet und als Lehrer hatte ich auch ein Provisorium erlebt. Aber so eine „Schule“! Heißt es nicht „Der beste Weg in die Zukunft ist der Schulweg“!? Ich war erschüttert und Gashoba ging mir nicht aus dem Kopf.

 

An unserem letzten Tag in Ruanda fuhren wir in Kigali zum Partnerschaftsbüro Rheinland-Pfalz / Ruanda. War es Zufall? Glück? Eine Fügung des Himmels?

 

Just zu diesem Zeitpunkt war die Führungsspitze des Partnerschaftsvereins anwesend: der Leiter des Fördervereins, der Leiter des Büros in Mainz und der Leiter des Büros in Kigali. Spontan bat ich im Hilfe und schilderte die Schulsituation in Gashoba. Mir wurde gesagt, dass für 2012 die Gelder verteilt seien, aber ich könnte einen Antrag für 2013 stellen. Das tat ich dann, als wir wieder zu Hause waren.

 

Ein Mitarbeiter des Büros in Kigali fuhr nach Gashoba, prüfte die Notwendigkeit meines Antrages, erkundigte sich nach der Schülerzahl. Heraus kam, dass für das Dorf zwölf Klassenräume nötig seien. Von Anfang an stand fest, dass wir einen finanziellen Beitrag von 15% bis 20% beizusteuern hätten. Mir wurde gesagt, dass die Realisierung bei einem Anteil von 20% eher möglich sei als bei geringerer Beteiligung. Die Schule sollte weit über Einhunderttausend Euro kosten. Davon 20%? Das konnte keiner aus unserem Ausschuss zusagen.

 

Also bat ich einen Kostenvoranschlag für sechs Klassen zu erstellen. Die neue Berechnung ergab für eine sechsklassige Schule mit Toiletten und 2 Zisternen: 73.276,87 €. Ich versprach im Falle der Bewilligung unseren Anteil von 14.660 € beizusteuern. Nun begann die Wartezeit. Ich fragte Anfang des Jahres an, das war zu früh. Ich fragte im Februar an, es gab noch keine Entscheidung. Am 19. März fragte ich wieder an. Einen Tag später meldete sich die Sachbearbeiterin aus Mainz, die Entscheidung war gefallen: die Schule in Gashoba wird gebaut. Auf die Bitte, 15.000 € beizusteuern, habe ich sofort ja gesagt.

 

Hier finden sich Informationen zur Schulpartnerschaft Rheinland-Pfalz mit Ruanda:

Unsere Freude im Sachausschuss Mission-Entwicklung-Frieden ist riesig und ich hoffe, dass unsere Freude auch Sie ansteckt. Einen Großteil der Spenden in den vergangenen Monaten haben wir gespart, so ist mehr als die Hälfte vorhanden. In den nächsten Monaten müssen wir also weiter sammeln. Dazu hoffen wir wie schon so oft in der Vergangenheit auf die Unterstützung unserer Mitchristen. Helfen Sie bitte den Kindern in Gashoba!

 

Überweisen Sie bitte Ihre Spende auf das Konto:

Kath. Kirche St. Martin, Konto-Nr. 11374050 bei der Raiffeisen-Bank, BLZ 370 696 27.

 

Herzlichen Dank und ein gesegnetes Osterfest, auch im Namen des Partnerschaftskomitees in Kiruhura,

Frz.-Jos. Muschiol, MEF

 

 

Hier finden sich weitere Informationen zu

→ Sachausschuss Mission-Entwicklung Frieden (MEF)

→ Partnergemeinde Kiruhura in Ruanda

PRIESTER-NOTRUF: 

(Krankensalbung, Sterbefall…)

 

Tel. 02225-70 40 200

KONTAKT:

 

Pastoralbüro St. Martin Rheinbach

Kriegerstraße 23

53359 Rheinbach

Tel.: 0 22 26 / 21 67

 

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