Ein Auto für unsere Partnergemeinde Kiruhura in Ruanda

Spendenaufruf unseres Ausschusses für Mission-Entwicklung-Frieden (MEF):

 

Bei unserem Besuch im Jahre 2002 haben wir 8.000 US-Dollar dem damaligen Priester unserer Partnergemeinde in Kiruhura, Ruanda, mitgebracht. Abbé Tatien freute sich riesig, denn sein Auto war in die Jahre gekommen und blieb am liebsten vor einem Hügel stehen.

 

Wenn er durch seine Gemeinde fuhr und stehenblieb, kamen zuerst die Kinder angelaufen und die Erwachsenen folgten. Das haben wir dann auch auf dem Weg erlebt, z. B. als wir nach Ruhashya fuhren. Ein Auto auf diesen Strecken ist eben nicht alltäglich.

 

Dank unserer Spende konnte er ein gebrauchtes Fahrzeug kaufen.

 

Dieses Auto ist bis heute in Betrieb, aber die Bilder gleichen sich. Als Besucher aus Rheinbach im Januar 2011 in Kiruhura waren (Bericht hier anklicken!), streikte nun dieses Auto auch, z.B. ließ sich der erste Gang nicht mehr einlegen.

 

Der jetzige Pfarrer von Kiruhura, Egide Gatali, berichtete bei seinem Besuch im August (Bericht hier anklicken!), die letzte Reparatur habe 300 € gekostet. Wenn man sich die Situation vor Ort vorstellt, dann sind dort 300 € ein kleines Vermögen und von der Gemeinde nicht zu finanzieren.

 

Wie viele Quadratkilometer groß die Pfarrgemeinde ist kann ich nicht sagen. Ich stelle mir vor, die Pfarrei wäre so groß wie Rheinbach mit allen Dörfern. Auf der neuesten Landkarte Ruandas finde ich Kiruhura, Ruhashya, Sheke, Gashoba, das sind Dörfer, die ich kenne. Aber zwischen diesen Dörfern sind keine Straßen eingezeichnet. Es gibt nämlich keine!

 

Wer von einem Ort zum anderen will geht über Trampelpfade und einige dieser Trampelpfade sind so breit, dass auch ein Auto Platz hat. So ist das im Land der Tausend Hügel (wahrscheinlich sind es noch ein paar mehr). Diese Wege können nach einem Regenguss nicht mit einem normalen Fahrzeug befahren werden und selbst bei Trockenheit, die wir erlebten, verzichtet man auf der Fahrt am besten auf ein Gespräch, denn die Gefahr sich bei einem Hopser von einem Schlagloch zum andern auf die Zunge zu beißen, ist groß. Dafür ist Festhalten angesagt. Wir fuhren mit geländegängigen Fahrzeugen des rheinlandpfälzischen Partnerschaftsbüros, also sehr stabilen Fahrzeugen, aber wenn wir die geteerte Hauptstraße verließen, war Festhalten angesagt, auch wenn ganz langsam gefahren wurde. Im Vergleich dieser „Wege“ sind unsere Feldwege Autobahnen.

 

Selbstverständlich gibt es zu den Dörfern keine Busverbindungen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Taxen hier fahren.

 

Die beiden Priester der Gemeinde wollen einmal im Monat in jedem Ort einen Gottesdienst feiern, dazu brauchen sie ein Auto, und dazu sammeln wir 13.000 €, das wird ein neues Gebrauchtes lt. Abbé Egide kosten. Dabei sind 2.000 € für das jetzige Auto schon verrechnet.

 

Helfen Sie mit, spenden Sie bitte, jeder Euro wird gebraucht. Und jeder Euro kommt an, es gibt bei uns keinerlei „Verluste“!

 

Überweisungen erbitten wir auf:

 

Kath. Kirche St. Martin Rheinbach, Konto 11374050 bei der Raiffeisenbank Rheinbach, BLZ 370 696 27

 

Das Pfarrbüro stellt Spendenquittungen aus, dazu braucht es Ihre Anschrift.

 

Vergelt's Gott

 

Frz.-Jos. Muschiol, Vorsitzender MEF

PRIESTER-NOTRUF: 

(Krankensalbung, Sterbefall…)

 

Tel. 02225-70 40 200

KONTAKT:

 

Pastoralbüro St. Martin Rheinbach

Kriegerstraße 23

53359 Rheinbach

Tel.: 0 22 26 / 21 67

 

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