Rheinbacher Besuch in Ruanda - Partnerschaft mit Kiruhura bekräftigt

In den Jahren 2000, 2003 und zuletzt 2005 haben Delegationen aus Rheinbach Ruanda besucht. Nach mehr als fünf Jahren war es wieder an der Zeit, die Partnerschaft durch einen Besuch vor Ort zu bekräftigen. Mitte Januar 2011 machten sich die Rheinbacher Heidi Mardorf, Rainer und Ralf Klaes sowie Rudolf Funke auf die Reise nach Afrika.

 

Ruanda ist ein relativ kleines Land, aber mit sehr hoher Bevölkerungsdichte und starkem Bevölkerungswachstum. Der Mangel an Ackerland führt dazu, dass einige Grundnahrungs­mittel importiert werden müssen. Rohstoffe und Industrie sind kaum vorhanden. Jeder zweite der zehn Millionen Einwohner lebt unterhalb der Armutsschwelle, d. h. er hat weniger als den Gegenwert eines Dollars pro Tag zur Verfügung.

 

Neben der Partnergemeinde Kiruhura wurden in der Vergangenheit auch andere Projekte in Ruanda von Rheinbacher Seite gefördert: Dr. Uta Düll, eine deutsche Ärztin, betreibt in der Nähe von Kiruhura ein „Gesundheitszentrum“. Abbé Tatien war früher Pfarrer in Kiruhura und leitet heute die Pfarrei in Simbi, beides Orte im Süden Ruandas im Bistum Butare. Pater Christophe, ein Pallotinerpater aus Polen, ist seit 15 Jahren Pfarrer einer großen Gemeinde in Kinoni im Norden Ruandas. Die Rheinbacher Gruppe hat diese Partner besucht und aus Deutschland mitgebrachte Geschenke übergeben wie Kleidungsstücke, Spielsachen und auch Geldbeträge. Frau Düll erhielt auch eine große Menge an Medikamenten für ihre Patienten.

Höhepunkt des Aufenthaltes in Ruanda war aber der Besuch in Kiruhura. Beim Gottesdienst am Sonntag wurden die Rheinbacher mit großem Beifall begrüßt. Im Verlauf der Messe wurde ein Grußwort von Pater Gröters verlesen, das in die Muttersprache der Ruander über­setzt wurde. Als Geschenk der Pfarrei Kiruhura an die Pfarrgemeinde Sankt Martin Rheinbach wurden ein Kelch und eine Monstranz aus Jacaranda-Holz übergeben. Beide sind jetzt im Kiruhura-Fenster in unserer Kirche ausgestellt. Der mehr als zweieinhalbstündige Gottesdienst mit wunderschönen Gesängen und Tänzen hat alle tief beeindruckt.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es ein gemeinsames Essen mit dem Pfarrer von Kiruhura, Abbé Égide, dem Vikar, Mitgliedern von Pfarrgemeinderat und Partnerschaftsausschuss. Bei einer Fahrt durch die ausgedehnte Pfarrgemeinde wurden die derzeitigen Aufgaben­schwerpunkte und eventueller weiterer Förderbedarf aufgezeigt. Wichtige Anliegen der Pfarrei sind zur Zeit etwa die materielle Unterstützung der Ärmsten beim Bau einfacher Unterkünfte oder die Förderung einer Berufsausbildung für Jugendliche. Die Rheinbacher konnten sich davon überzeugen, dass die materielle Hilfe in Ruanda gut angelegt ist und dort auf dankbare Menschen trifft.

 

Der Aufenthalt in Ruanda und insbesondere der überwältigende Empfang in Kiruhura waren für die Teilnehmer ein großartiges Erlebnis. Zu wünschen ist, dass die Partnerschaft auf beiden Seiten auch künftig auf einer festen Basis stehe. Bis zum nächsten fünf Jahre vergehen. Dem Wunsch der Pfarrgemeinde von Kiruhura kann man sich nur anschließen:

 

Vive le Jumelage - Es lebe die Partnerschaft!

 

Rudolf Funke

PRIESTER-NOTRUF: 

(Krankensalbung, Sterbefall…)

 

Tel. 02225-70 40 200

KONTAKT:

 

Pastoralbüro St. Martin Rheinbach

Kriegerstraße 23

53359 Rheinbach

Tel.: 0 22 26 / 21 67

 

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