kfd Fahrradtour nach Dünstekoven

Eine stattliche Zahl munterer Fahrradfahrerinnen traf sich auf dem Kirchplatz zur jährlichen Fahrradtour der kfd St. Martin Rheinbach. Bei zunächst etwas unsicherem Wetter ging es durch Feld, Wald und Wiesen abseits der großen Straßen nach Dünstekoven. Wie in den Vorjahren hatte Marlene Bruna eine leichte Route gewählt: allzu große Steigungen und schwieriges Terrain gab es nicht. Ziel war das Naturschutzzentrum des NABU der Kreisgruppe Bonn in Dünstekoven, einer ehemaligen Kiesgrube. Das Naturschutzgebiet umfaßt 54ha, ist etwa so groß wie sechs Fußballfelder und besteht aus unzähligen Biotopen, ökologisch wertvollen Flächen und Lebensräumen für hier vorkommende Tiere und Pflanzen der Region. Erwartet wurde die Gruppe vom stellvertretenden Vorsitzenden Peter Meyer, der den interessierten Zuhörerinnen viel über die Arbeit und die großen und kleineren Erfolge der vielen Freiwilligen und ehrenamtlich Tätigen berichten konnte, die seit 1991 hier „ Naturschutz leben“. Froh ist der NABU auch über die Fertigstellung des Schulungsgebäudes, das vielfältig und von vielen Interessensgruppen genutzt wird. Anhand einer Powerpoint Präsentation erfuhren die Frauen viel Wissenswertes über Amphibien (15 Arten von Kröten, Fröschen und Unken leben hier oder kommen als Larven zum Ablaichen hierher), Libellen und Schmetterlinge , von denen jeweils über 40 Arten hier leben. Über 120 verschiedene, auch seltene, Vogelarten sind hier anzutreffen wie die Zwergschnepfen, die aus Sibirien kommend hier überwintern, Uhus, und auch Schwarzstörche rasten und fressen einige Wochen im Jahr hier im Naturschutzgebiet. Besonders beeindruckt hat die Frauen die Begegnung mit den Rindern der kleinwüchsigen Dahomey-Rasse, die ursprünglich aus Irland stammen. Sie kamen von weitem den Besucherinnen entgegengelaufen und fraßen das angebotene Brot aus der Hand. Es sind besonders schöne Tiere mit beneidenswert glänzendem Fell. Sie verbringen das ganze Jahr in der freien Natur, versorgen sich zum großen Teil selber und bringen auch ihre Kälber eigenständig zur Welt.1991 haben die Naturschützer am Kottenforst mit vier Rindern angefangen, inzwischen besteht die Herde aus 18 Kühen. Sie sind unter der Rindern das, was Ponys unter den Pferden sind: die kleinsten ihrer Art. . Mit wunderbaren Bildern ging es - unterbrochen mit einer angenehmen Rast in einem Lokal in Morenhoven – wieder auf den Heimweg

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