Halbtagesfahrt der kfd St. Martin Rheinbach

Führung über den „Alten Friedhof“ in Bonn

Der „Alte Friedhof“ in Bonn war das Ziel der diesjährigen Halbtagesfahrt der kfd St. Martin Rheinbach. Zwei Führerinnen vom Förderverein der Freunde des Alten Friedhofs in Bonn gelang es, den 48 Teilnehmerinnen die Geschichte und auch mache Geschichten gekonnt näher zu bringen. Die Anlage war im Anfang seiner Gründungszeit (ca. 1715) ein Begräbnisplatz für die arme Bevölkerung und für Soldaten. Bei den Bonner Bürgern war dieser Ort, der sich außerhalb der Stadt befand und keine Umfriedung hatte, nicht beliebt. Dies änderte sich erst, als 1787 Kurfürst Max Franz von Habsburg alle innerstädtischen Pfarrkirchhöfe schloss. Damit begann die Entwicklung zum renommierten Begräbnisplatz für die städtische Bevölkerung und für viele berühmte Professoren der 1818 gegründeten Universität. Prof. Schlegel fand hier seine letzte Ruhestätte, ebenso ruht Professor Niebuhr, dessen Schüler der spätere König Friedrich Wilhelm IV von Preußen war, hier in einem Grab, das von Friedrich Schinkel entworfen wurde Die Reihe der berühmten Persönlichkeiten, die auf dem Friedhof beigesetzt wurden, lässt sich beliebig fortsetzen. Von Franz-Rudolf Ries, der Ludwig van Beethoven im Violinspiel unterrichtete, über den Bruder Schillers und seiner Mutter, bis hin zu den bekanntesten Grabstätten an diesem Ort, den Gräbern von Robert und Clara Schumann, sowie von der Gründerin der Deutschen Krebshilfe Mildred Scheel. Aber nicht nur die prachtvollen und monumentalen Gräber machen das Besondere aus, auch die alten Baumbestände tragen dazu bei. Da sieht der Besucher ein altes Kreuz, das langsam von einem Baum umschlossen wird, oder eine riesige Eiche die als Steckling von Ernst Moritz Arndt gepflanzt wurde. Weiterhin erfuhren die Teilnehmerinnen, dass neun Gräber von Obdachlosen ehrenamtlich gepflegt werden. Etwas ganz besonderes ist auch die kleine, aus dem 13. Jh. stammende, Friedhofskapelle. Ursprünglich stand sie in der Deutschordenskommende in Ramersdorf. Sie wurde in der Zeit von 1842 bis 1847 Stein für Stein abgetragen, mit Karren und Schiffen nach Bonn transportiert und wieder aufgebaut. Beindruckt von diesem außergewöhnlichen Ort und mit vielen Eindrücken versehen, ging es nach Rheinbach zurück (GH)

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