Eheannullierungsverfahren

"Was Gott verbunden hat,

das darf der Mensch nicht trennen."

(Evangelium nach Markus 10,9)

 

 

 

Ein Eheverfahren

 

ist in aller Regel unverzichtbar, wenn Geschiedene eine neue Ehe im Rahmen der katholischen Ordnung wünschen.

 

Denn falls beide Partner der geschiedenen Ehe noch leben, ist diese Ehe für die Kirche ein Ehehindernis, sodass eine nachfolgende Ehe nicht kirchenrechtlich anerkannt werden kann.

 

Ob an diesem Hindernis festzuhalten ist, lässt sich mit einem Eheverfahren feststellen.

 

Falls Ihre Ehe gescheitert ist, lässt sich fragen:

Hat bei den Absichten oder Fähigkeiten

des einen oder anderen Ehepartners

schon mit der Heirat etwas Wichtiges gefehlt

(das unverzichtbar war nach Glaube und Ordnung der Kirche)?

Vielleicht gäbe es daher einen Grund für ein kirchliches Eheverfahren.

 

 

 

Gründe für ein kirchliches Eheverfahren

 

Wer staatlich geschieden ist, kann zu Lebzeiten des früheren Partners

in der Regel nicht zugelassen werden zu einer katholischen Heirat.

 

Eine katholische Heirat kann möglich werden,

wenn zumindest einer der folgenden Gründe vorliegt:

 

Die gescheiterte Ehe ist kirchenrechtlich ungültig,

weil ein wesentlicher Mangel schon bei der Heirat vorlag:

 

* ein formaler Mangel

* ein Ehehindernis

* eine Beeinträchtigung des Eheversprechens

 

 

 

Wege eines kirchlichen Eheverfahrens

 

Wenn Geschiedene eine neue Ehe im Rahmen der Ordnung der katholischen Kirche wünschen, ist ein Eheverfahren in aller Regel unverzichtbar. Denn trotz der staatlichen Scheidung ist diese Ehe zu Lebzeiten beider Partner für die Kirche ein Ehehindernis.

 

Ob dieses Hindernis wirklich besteht, lässt sich mit einem Eheverfahren feststellen.

 

Welcher Weg eines Eheverfahrens zu beschreiten ist, richtet sich nach der Art des Falls bzw. nach der Art seines rechtlichen Grundes.

 

 

 

Gericht - Klage beim Offizialat

 

förmlicher Ehenichtigkeitsprozess mit mündlichen Anhörungen

Gründe: Formfehler, Ehehindernis, beeinträchtigtes Eheversprechen

Dauer: etwa 2 Jahre

 

summarischer Ehenichtigkeitsprozess aufgrund von Dokumenten

Gründe: Formfehler, Ehehindernis

Dauer: etwa 2-6 Monate

 

 

päpstlicher Gnadenakt - Antrag über das Offizialat

 

Nichtvollzugsverfahren

Grund: geschlechtlich niemals vollzogene Ehe

 

• Privilegium-Petrinum-Verfahren zugunsten des katholischen Glaubens

Grund: nichtsakramentale Ehe, geschlossen von mindestens einer ungetauften Person

 

 

Verwaltung - Antrag über das Pfarramt

 

Privilegium-Paulinum-Verfahren zugunsten des katholischen Glaubens

Grund: nichtsakramentale Ehe, geschlossen von zwei ungetauften Personen

 

Feststellung eines Formmangels

Grund: Heirat eines Katholiken ohne katholisch anerkannte Trauung

 

 

Informationen erhalten sie über: http://www.erzbistum-koeln.de/erzbistum/offizialat/

PRIESTER-NOTRUF: 

(Krankensalbung, Sterbefall…)

 

Tel. 02225-70 40 200

KONTAKT:

 

Pastoralbüro St. Martin Rheinbach

Kriegerstraße 23

53359 Rheinbach

Tel.: 0 22 26 / 21 67

 

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