St. Josef Queckenberg

St. Josef Queckenberg

Der Bau der Kapelle in Queckenberg geht auf den 20.6.1753 zurück.

 

Das Datum ist gem. den Notizen des 1848 verstorbenen Küster und Lehrer Peter Ropertz deshalb genau bekannt, weil 1832, als der Chorraum nach Osten angebaut wurde, eine Bleitafel mit einer entsprechenden Inschrift gefunden wurde.

 

Der Inschrift zufolge hat der damalige Pfarrer von Schweinheim im Namen der Jungfrau Maria Odilie Ferdinande von Bernsau und Creutzberg, Freifäulein von Schweinheim, am 20. Juni 1753 den ersten Stein zur Kapelle gelegt. Ferdinande von Bernsau legte den zweiten, ihre Schwester, Generosa Elisabeth, den dritten.

 

1916 wurde an dieses Gebäude noch eine Sakristei angebaut. 1933 erhielt die Kirche drei neue Glocken, „Maria“, „Joseph“ und „Judas Thaddäus“. Von diesem Geläut mussten im letzten Krieg zwei Glocken abgegeben werden, bereits 1949 wurde das Geläut durch zwei Bronzeglocken wieder vervollständigt.

 

Ursprünglich wurde die Kapelle von Hilberath aus betreut, später dann von Neukirchen. 1899 wurde Queckenberg selbstständiges Rektorat und von Neukirchen abgetrennt. 1901 erhielt die Gemeinde ihren eigenen „Geistlichen“ und war bis 2009 selbstständige Pfarrei.