St. Josef Queckenberg

Patron und Patronatsfest

Josefsfenster der Kirche in Queckenberg. (Foto: © Damian Hungs)
Josefsfenster der Kirche in Queckenberg. (Foto: © Damian Hungs)

Der heilige Josef wird als Bräutigam Mariens und Nährvater Jesu verehrt. Der Überlieferung nach entstammte er dem königlichen Geschlecht Davids. Er war Zimmermann, wird deshalb häufig mit Beil und Säge dargestellt und gilt als Schutzherr der Zimmerer, Schreiner und Holzfäller.

 

Außerdem ist der heilige Josef Fürbitter für eine gute Sterbestunde.

 

Am 19. März ist der Feiertag des heiligen Joseph, dieses Datum ist bereits aus dem 12. Jahrhundert überliefert, wurde aber erst 1621 von Papst Gregor XV. zum gebotenen Feiertag geboten.

 

Für die Gemeinde Queckenberg ist dieser Feiertag, der sogenannte „Jösefsdach“, ein ganz besonderer Tag.

 

1944, im letzten Kriegsjahr, im Herbst, legte die Pfarrgemeinde, die in ihrer Not Zuflucht beim heiligen Josef suchte, folgendes Gelübde ab: „Wenn Queckenberg nicht durch Artillerie zerstört wird und die Bewohner von der anrollenden feindlichen Front nicht vertrieben werden, so wird die Pfarrgemeinde, solange sie besteht, alljährlich am 19. März, dem Hochfest ihres Kirchen- und Pfarrpatrons, des hl. Josef, seine Statue auf den Schultern der Männer durch die Gemeinde tragen.“

 

In der Pfarrchronik ist festgehalten, wie die Gemeinde Queckenberg das Ende des Krieges, für diese Gemeinde vom 06. – 09. März 1945, erlebt und den Schutz ihres Pfarrpatron erfahren hat.

 

Seit dieser Zeit findet in Queckenberg die Josefsprozession statt.